von meinem Rudel ins neue Rudel

von meinem Rudel ins neue Rudel

Meine Rudelmitglieder, viele andere Helfer und vor allem ich haben in den ersten neun Lebenswochen bereits wesentliche Sozialisierungs- und Erziehungsarbeit geleistet und die Welpen haben vieles kennengelernt und konnten so ihr Wesen stärken, selbstbewusst und sicher werden. Sie kennen bereits viele verschiedene Menschen, Trubel, Lärm, andere Hunde, andere Tiere, Radfahrer, Jogger, Autos, Autofahrten, Liftfahrten, Tierärzte, … Alles was sie erlebt haben und wenn es noch so aufregend war, gemeinsam mit mir war es fast selbstverständlich und wird in Zukunft kein Problem darstellen. Von unseren Erlebnissen werdet Ihr hier lesen dürfen.

Nach der neunten Lebenswoche ist meine Zeit mit meinen Jungen vorbei und ich schicke sie “in die Welt hinaus”. Natürlich bin ich mir sicher, dass meine Kinder in ihrem neuen Rudel ein gutes Leben haben werden, weil sonst würde ich sie nicht hergeben.

Was die neuen Rudelmitglieder unbedingt brauchen:

Zeit – kann nie zu viel sein, vor allem am Anfang, lang Urlaub nehmen!!!
Zuneigung – kann sowieso nie zu viel sein
Einfühlsamkeit – spüren, was der junge Hund braucht
Ruhe – keine Hektik und kein Trubel in den ersten Tagen, noch keine Besucher (das neue Heim und das neue Rudel sind Aufregung genug)
Geduld – manchmal muss man es oft sagen, dass z.B. Schuhe nicht zum Zerlegen hier sind
Nachsicht – wenn doch ein paar Schuhe zerlegt wurden (Wegräumen ist auch eine Möglichkeit)
Durchhaltevermögen – auch nachts muss ab und zu ein Geschäft verrichtet werden (das kündigen die Kleinen vorher an und so hat man Gelegenheit, die Stubenreinheit bald zu erreichen)

Hier noch ein paar Tipps für frische Welpenbesitzer.

Am wichtigsten ist eine enge, stabile Beziehung zueinander. Wenn die vorhanden ist, ist die Sozialisierung und die Erziehung ein Kinderspiel.