über mich

über mich

Meine „Rudelführerin“ beschreibt hier, wie ich zu ihr und ihrer Familie gekommen bin und noch so einiges mehr:

Meine Familie mit einem Hund zu bereichern, davon träume ich schon länger. Doch so einfach war das nicht, weil man einen jungen Hund auf keinen Fall gleich von Anfang an länger alleine lassen darf. Es soll immer jemand da sein, zumindest so lange es nötig ist. Das ist die Voraussetzung, um das Urvertrauen des Hundes zu „seinem Rudel“ aufzubauen.

Glücklicherweise ergab sich für uns diese Chance und so kam nach ausführlicher Beratung mit meinem Mann und meinen Kindern (Florian und Cornelia) im Oktober 2009 ein „kleiner weißer Eisbär mit großen Ohren“ zu uns. Dieser „Bär“ wuchs relativ schnell zu einer wunderschönen weißen Schäferhündin heran. Wir nannten sie Lovis, nach dem Buch „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren. Lovis, die Mama von Ronja, ist eine sehr kluge Frau, die mit viel Gefühl die Räuberbande zusammenhält.

Viel Gefühl hat auch unsere Lovis. Ihre Fähigkeiten, etwas zu fühlen und zu spüren haben mich von Anfang an fasziniert. Die Freude und ihr einfühlsamer Umgang mit Kindern und Menschen, dazu ihre Gelehrigkeit, Treue, Souveränität, aber auch Verspieltheit waren Grund genug, ihr die Möglichkeit zu bieten, diese Talente zu nutzen.

So kam es, dass wir die  Ausbildung zum Mensch-Therapiehundeteam machten, die uns beiden sehr gut gefallen hat, vor allem deshalb, weil wir dort weniger mit Befehlen als viel mehr mit Gefühl arbeiten durften. Wir wuchsen als Team noch mehr zusammen.

Heute sind wir stolz, dass wir beide in Krankenhäusern, besonderen Schulen und anderen Einrichtungen im Einsatz sind. Es ist jedes Mal eine Freude zu sehen, wie Kinder, Jugendliche oder beeinträchtigte Menschen mit Lovis kommunizieren, kreativ sind, aus sich herausgehen, Bewegung machen, oder auch ruhiger werden und einfach eine riesen Freude haben. Für viele dieser Menschen ist unser Besuch ein besonderes Highlight in ihrem oft tristen und eintönigen Leben. Auch Lovis freut sich auf ihren Einsatz und genießt es, so wichtig zu sein.

Dass wir uns damals die Zeit genommen haben für den „kleinen Eisbären“ hat sich absolut ausgezahlt! Wir sind sehr glücklich, dass eine so besondere Hündin daraus geworden ist.

Am allerschönsten aber ist, dass Happy-Lovis mit ihren Begabungen nicht nur uns happy macht, sondern viele Menschen, die Glücksgefühle und Erfolgserlebnisse sehr sehr dringend brauchen.